Celtic Woman eröffnet Welttournee „Destiny“ im #Friedrichstadtpalast #StandingOvations #CelticWoman

Verfuehrer - Das Beste aus Berlin - Friedrichstadtpalast - Celtic Woman - Foto Andre Remark

Am vergangenen Mittwoch kam musikalisch ein Stück Irland nach Berlin. Im Friedrichstadtpalast trat die Gruppe Celtic Woman auf. Die vier Irinnen starteten ihre neue Welttournee „Destiny“ in Berlin. Verführer wünscht dafür: ádh mór!

Auch wenn der Friedrichstadtpalast mit 1.400 Zusschauern nicht bis auf den letzten Platz gefüllt war (1.800 passen hinein), war die Stimmung nach der Show doch ansteckend. Mit stehenden Ovationen wurden die drei Sängerinnen und die Violinistin zusammen mit ihren Musikern gefeiert. Special Guest des Abends war für einen Song die Echo-Gewinnerin Oonagh und ein beeindruckender Dudelsackspieler, der ein Stück begleitete, aber auch eines solo performte.

Celtic Woman sind weltweit ordentlich erfolgreich. Ca. 6 Mio Tonträger haben sie verkauft, mehrere Weltourneen absolviert.

Verfuehrer - Das Beste aus Berlin - Friedrichstadtpalast - Celtic Woman - Foto Andre Remark

Dienstälteste Celtic Woman ist die tanzende Violinistin Máiréad Nesbitt (links im Bild). Sie ist seit 20014 dabei. Die Musikerin hat ihre Studien an der Royal Acadamy of Music und dem Trinity Colloge of Music in London sogar mit einem Doktortitel abgeschlossen. Ihr Markenzeichen ist das Tanzen, während sie Violine spielt. Sie selbst bezeichnet es allerdings nicht als Tanz, sondern einfach als immensen Bewegungsgdrang, der sie immer befällt, wenn sie musiziert :) Schauspielerin, Musical-Star und Sängerin Susan McFadden (2. von rechts) singt seit 2012 bei Celtic Woman. Sie ist übrigens die Schwester des Popsängers Brian McFadden. Als Máiréad Carlin (2. von links) 2013 zu Celtic Women stieß, glich das einer Première, denn mit ihr wurde erstmals eine Nord-Irin Mitglied in der Gruppe. Éabha McMahon (rechts im Bild) ist der jüngste Neuzugang – nicht nur altersmäßig. Erst seit September 2015 ist offiziell, das die Dublinerin die Tour begleiten wird. Zwei Solo-Stücke singt Éabha auf dem aktuellen Album „Destiny“, eines ist das Enya-Cover „How Can I Keep Me From Singing“.

Éabhas Stimmfarbe gefiel mir persönlich am besten. Sie singt etwas tiefer als die beiden anderen und dadurch wirkt ihr Gesang nicht poppig, was angesichts mancher Arrangements von Celtic Women für meinen Geschmack zu stark der Fall ist. Aber die verschiedenen Stimmen passen wirklich umwerfend gut zusammen. Wenn es nach mir ginge, könnten sie die ganze Zeit Irish Traditionals singen. Auch zwei kleine Patzer, wie ein nicht korrekt funktionierendes Paar In Ear Monitoring Kopfhörer, das Susan sich dezent während eines Stücks aus den Ohren zupfte, oder ein von der Technik nicht geöffnetes Mikro bei einem Solo von Susan wurden von ihr professionell überspielt und taten der gesanglichen Qualität keinen spürbaren Abbruch. Das Berliner Publikum war nach der Show jedenfalls ganz aus dem Häuschen.

In Deutschland tritt Celtic Woman im Februar 2016 noch in Bremen, Köln, Hannover, Leipzig, Mannheim, Nürnberg und Stuttgart auf. Ab März geht es über den großen Teich nach Nordamerika.

Alle Celtic-Women Termine findet Ihr unter diesem Link:

www.celticwoman.com/tour-dates

Enden wir standesgemäß mit diesem alten Irischen Segen:

May the road rise up to meet you
may the wind be
always at your back
May the sun shine warm
on your face
and the rain fall soft
upon your fields
And until we meet again,
May God hold you
in the palm of his hand.

Und bleibt verführerisch,

Stephanie

PS: Für einen atmosphärischen Eindruck habe ich Euch ein Video angehängt, in dem Celtic Woman (bis auf Violinistin Máiréad und Sängerin Susan damals noch in anderer Besetzung) auf einem St. Patrick’s Day Frühstück performen. Enjoy!

 

Foto: André Remark

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