Prosit Neujahr! Und mögen Deine guten Vorsätze Deinen Kater überdauern.

Der Spruch in der Überschrift stammt nicht von mir. Sondern von einem unbekannten, aber wie mir scheint zu gleichen Teilen lebensweisen wie humorvollen Verfasser. Zwischen den Jahren hat man ja Zeit für so manch kurioses Tun. Gute Vorsätze zu fassen zum Beispiel. Oder in Zitatensammlungen zu schmökern. Und dabei von wortfindigen Autoren mit Weitblick lernen, dass man die Latte nicht zu hoch legen sollte beim persönlichen Optimierungsvorhaben 2017:

„Man soll das Neue Jahr nicht mit Programmen
beladen wie ein krankes Pferd,
wenn man es all zu sehr beschwert,
bricht es zu guter Letzt zusammen.

Je üppiger die Pläne blühen,
um so verzwickter wird die Tat.
Man nimmt sich vor, sich schrecklich zu bemüh’n
und schließlich hat man den Salat.

Es nützt nicht viel, sich rot zu schämen,
es nützt nichts und es schadet bloß,
sich tausend Dinge vorzunehmen.
Lasst das Programm und bessert euch drauflos.“

Danke, Erich Kästner!

Entspannung ist angesagt. Also macht Euch selbst keinen Stress. Denn die besinnliche Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr hat schon manchen um die Besinnung gebracht. Der kluge Satz war von Joachim Ringelnatz. So, und jetzt ist Schluss mit dem bunten Zitatenstrauß. Ende Gelände. Lieber noch ein prickeliges Glas Sekt trinken. Denn egal wie dicht Du bist, Goethe war Dichter. Pardon. Der war flach. Ich gelobe Besserung in 2017.

Rutscht gut rüber, Ihr Lieben. Seid gut zueinander und zu Euch selbst.

Cheers!

Stephanie

 

 

Foto: Stephanie Schneider / Pyronale September 2015
(Ätsch, is‘ gar kein Silvester-Feuerwerk. Aber hey.)

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